Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt

Der März ist ja noch nicht mal zuende. Ich glaube,
man übertreibt auch ein bißchen mit den Erwartungen.
Der kalte März ist ja nichts ungewöhnliches.
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Im Märzen der Bauer die Rößlein einspammt
er setzt seine Felder und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden, er egget und säht
und rührt seine Hände früh morgens bis spät.

Die Bäu‘rin, die Mägde, sie dürfen nicht ruh‘n;
sie haben im Haus und im Garten zu tun.
Sie graben und rechen und singen ein Lied,
und freu‘n sich wenn alles schön grünet und blüht.

So geht unter >arbeit das Frühjahr vorbei,
da erntet der Bauer das duftende Heu;
er mäht das Getreide, dann drischt er es aus;
im Winter, da gibt es manch köstlichen Schmaus.

Über hildegardlewi

... ist 1934 in Berlin geboren und sozusagen „Geprüfte Berlinerin“. Vorkriegsjahre, Kriegsjahre, Blockade, Nachkriegsjahre, die Zeit der Mauer und die Zeit nach ihrem Fall. Lange Berufsjahre, drei Kinder, drei Enkelkinder, die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen und schließlich die Wiedervereinigung, das sind viele ernste – und weniger ernste Geschichten. Manche Leute führen ein Tagebuch. Ihr Tagebuch sind Gedichte. Die ihr spontan aus dem Kopf über die Lippen purzeln und die sie dann schnell einfängt und aufschreibt. Nachdenkliche, sicher, die meisten aber sind zum Lachen. Wie sonst könnte man dies schrecklich schöne Leben aushalten? Viel Vergnügen ;D sagt ihr Sohn
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2 Antworten zu Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt

  1. BOWMORE Darkest schreibt:

    Arbeit macht das Leben süß!
    Liebe Ostergrüße, Chales

    • hildegardlewi schreibt:

      Na, du kannst Weisheiten verbreiten.
      Einen geruhsamen Feiertag -ich sitze in den Nachwehen der Modernisierung und Renovierung und versuche, den Inhalt von 100 Kisten (wahrhaftig) wieder irgendwo unterzubringen. Der größte Teil der Kartons ist weg, aber der Inhalt treibt sich hier überall rum, von Zimmer zu Zimmer. Und soll ich dir noch etwas verraten? Heulen, Jammern, fluchen – alles zwecklos. Tun – tun- tuin -! Verzweifelte, aber ebenfalls liebe und herzliche Grüße. Da muß ich durch. Hildegard

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