Auf dem Dorfteich

Auf dem Dorfteich ziehen leise
ein paar Enten ihre Kreise.
Manchmal, unter viel Gezeter
fliegen sie auch ein paar Meter.

Mal sitzen sie am Ufer, stumm,
und blicken in der Gegend rum.
Im Schilf steht auch ein Entenhaus,
da schaut mitunter eine raus.

Ach ja, ich denke mir, die Enten,
die gerne möchten wenn sie könnten,
würden am Ufer wie Reiher stolzieren
und gelegentlich einen Fisch probieren.

Der Reiher dort am Ufer blickt sich um.
Es ist sehr warm. Er gäbe etwas drum,
wenn er gemächlich, so nach Entenweise
im Wasser zög’ geruhsam seine Kreise.

Wenn er über’n See mal schwimmen könnte!
Doch hol’s der Geier! Er ist Reiher – keine Ente!

Über hildegardlewi

... ist 1934 in Berlin geboren und sozusagen „Geprüfte Berlinerin“. Vorkriegsjahre, Kriegsjahre, Blockade, Nachkriegsjahre, die Zeit der Mauer und die Zeit nach ihrem Fall. Lange Berufsjahre, drei Kinder, drei Enkelkinder, die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen und schließlich die Wiedervereinigung, das sind viele ernste – und weniger ernste Geschichten. Manche Leute führen ein Tagebuch. Ihr Tagebuch sind Gedichte. Die ihr spontan aus dem Kopf über die Lippen purzeln und die sie dann schnell einfängt und aufschreibt. Nachdenkliche, sicher, die meisten aber sind zum Lachen. Wie sonst könnte man dies schrecklich schöne Leben aushalten? Viel Vergnügen ;D sagt ihr Sohn
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