Notwendige und andere Unerläßlichkeiten

So hin und wieder muß man eben
auch seinem Affen Zucker geben.
Anstatt den Trottel auszulachen
sollt‘ man ihm Komplimente machen.
Und geht die Vogelscheuche aus
sag ihr, sie sieht bezaubernd aus.

Wenn man auch oftmals motzen könnte:
verteile großzügig dann Komplimente.
Spar‘ nicht mit Lob und Anerkennung
und mit titelreicher Namensnennung.
Und wenn man mal ‘nen Vortrag anhör‘n muß:
applaudiere heftig. Auch bei dem größten Stuß.

Mit einer Welle schlägt dir Sympathie entgegen.
Besonders auch bei Vorgesetzten und Kollegen.
Das Leben ist mitunter hart und schwer genug,
da tröstet öfter auch ein bißchen (Selbst-)Betrug.

Über hildegardlewi

... ist 1934 in Berlin geboren und sozusagen „Geprüfte Berlinerin“. Vorkriegsjahre, Kriegsjahre, Blockade, Nachkriegsjahre, die Zeit der Mauer und die Zeit nach ihrem Fall. Lange Berufsjahre, drei Kinder, drei Enkelkinder, die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen und schließlich die Wiedervereinigung, das sind viele ernste – und weniger ernste Geschichten. Manche Leute führen ein Tagebuch. Ihr Tagebuch sind Gedichte. Die ihr spontan aus dem Kopf über die Lippen purzeln und die sie dann schnell einfängt und aufschreibt. Nachdenkliche, sicher, die meisten aber sind zum Lachen. Wie sonst könnte man dies schrecklich schöne Leben aushalten? Viel Vergnügen ;D sagt ihr Sohn
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