Ehre der Arbeit

(Das haben wir noch in der Schule gelernt)

Wer den wucht‘gen Hammer schwingt,
wer im Felde mäht die Ähren,
wer ins Mark der Erde dringt,
WQeib und Kinder zu ernähren;
wer strom an den Nachen zieht,
wer bei Woll und Werg und Flachse
hinterm Webestuhl sich müht,
daß sein blonder Junge wachse –

jedem Ehre, jedem Preis!
Ehre jeder Hand voll Schwielen“!
Ehre jedem Tropfen Schweiß,
der in Hütten fällt und Mühlen!
Ehre jeder nassen Stirn
hinterm Pfluge – doch auch dessen,
der mit Schädel und mit Hirn
hungernd pflügt, sei nicht vergessen!.

(Ferdinand von Freiligrath,Vorkämpfer für Freiheit
und Demokratie, 1810 – 1876- Mußte einige Male
Deutschland verlassen und lebte im Exil in England

Über hildegardlewi

... ist 1934 in Berlin geboren und sozusagen „Geprüfte Berlinerin“. Vorkriegsjahre, Kriegsjahre, Blockade, Nachkriegsjahre, die Zeit der Mauer und die Zeit nach ihrem Fall. Lange Berufsjahre, drei Kinder, drei Enkelkinder, die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen und schließlich die Wiedervereinigung, das sind viele ernste – und weniger ernste Geschichten. Manche Leute führen ein Tagebuch. Ihr Tagebuch sind Gedichte. Die ihr spontan aus dem Kopf über die Lippen purzeln und die sie dann schnell einfängt und aufschreibt. Nachdenkliche, sicher, die meisten aber sind zum Lachen. Wie sonst könnte man dies schrecklich schöne Leben aushalten? Viel Vergnügen ;D sagt ihr Sohn
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