Da staunt der Fachmann

Da staunt der Fachmnn und der Laie wundert sich,
denn so verrückte Sachen gab‘s ja lange nich.
Bisher konnt‘ sich der Leser (die Leserin) freu‘n,
denn unentwegt, seit Zwanzigneun (2009)
hab‘ meine Gedichte brav ich alle aufgeschrieben,
die früher nur zuhaus in einer Kiste liegen blieben.

Ich hätte damals wirklich nie daran gedacht,.
daß mir das (Gedichte-) schreiben einmal so viel Freude macht.
Den Lesern aber hat es offensichtlich auch gefallen,
denn reichlich Beifall ja bekam ich stets von allen.
Mit weit’ren Themen habe ich die Menschen auch erfreut,
ich denke nicht, daß je ein Leser diese Zeit bereut.

Nun brauch‘ ich eine Url um Aloisens Pipmatz zu bestaunen
und ebenso bei Wolfgangs Käfern, Vögeln, Spinnen.
Bisher hielt ich mich überwiegend für normal,
inzwischen zweifle ich an mei‘nm Verstand.
Die neuesten WordPress-Varianten
sind für ,ne Oma‘ dubios und auch riskant.

Ich würde gerne noch ein Weilchen bei euch bleiben,
und würd‘ auch wieder gerne neu Gedichte schreiben.
Meine Zeit (und auch meine Lebenszeit,
immerhin bin ich 82,) ist mir zu kostbar,
um mich mit Sandkastenspielen zu beschäftigen.
Also, wer will, der liest, wer nicht, der läßt es halt.

Ich kann von den 20 Leuten, denen ich „folge“,
nicht einen einzigen Beitrag sehen oder lesen,
weil ich da erst mal die Url eingeben muß.
Ich habe keine, und die schreiben’s ja bei jedem hin.
Ich muß. Muß ich alle Urlen haben (kennen)?
Also die haben jedenfalls auch was (weg vom letzten Frost).

sie beschäftigen die Leute mit lauter Faxen, damit
sie nicht bemerken, daß sie keine Zeit mehr finden,
(haben werden), um sich mit den tatsächlichen Gegebenheiten
zu beschäftigen. – Ade schone Welt –

Über hildegardlewi

... ist 1934 in Berlin geboren und sozusagen „Geprüfte Berlinerin“. Vorkriegsjahre, Kriegsjahre, Blockade, Nachkriegsjahre, die Zeit der Mauer und die Zeit nach ihrem Fall. Lange Berufsjahre, drei Kinder, drei Enkelkinder, die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen und schließlich die Wiedervereinigung, das sind viele ernste – und weniger ernste Geschichten. Manche Leute führen ein Tagebuch. Ihr Tagebuch sind Gedichte. Die ihr spontan aus dem Kopf über die Lippen purzeln und die sie dann schnell einfängt und aufschreibt. Nachdenkliche, sicher, die meisten aber sind zum Lachen. Wie sonst könnte man dies schrecklich schöne Leben aushalten? Viel Vergnügen ;D sagt ihr Sohn
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