Die Blätter

Donnerwetter, Donnerwetter,
viele Bäume haben Blätter.
Es gibt auch welche, dann und wann,
da sind keine Blätter dran.

Manchmal gibt es Regenwetter.
Hat ein Baum dann große Blätter,
stellt man sich drunter, das macht Spaß;
und man wird kein bißchen naß…..

Im Walde stehen viele Bäume.
Doch da gibt es Zwischenräume,
wo Beeren und auch Pilze wachsen.
Kommt in Bayern vor und Sachsen.

Sind Blätter an den Bäumen, ist‘s ein Blätterwald.
Die Blätter fallen ab, im Winter ist es kalt.
Im Sommer ist es warm, da sind sie wieder dran.
Jeder Baum trägt so viel Blätter wie er kann.

Sind viele Blätter an dem Baume, nennt man‘s Laub.
Und fall‘n die Blätter ab, dann werden sie zu Staub.
Im Laubwald fall‘n deshalb besonders viele Blätter.
Im Herbst zum Beispiel oder auch bei Regenwetter.

Bei starkem Regen, und das ist kein Quatsch,
wird aus den abgefallenen Blättern lauter Matsch.
Man rutscht leicht aus und fällt gewöhnlich hin,
und meistens ordentlich noch in die Pampe rin.

Man spricht davon, daß sich das Blatt nun wendet,
wenn etwas neu beginnt und etwas Altes endet.
Den Blättern ist das wurscht, sie sind am Baume
und dreh‘n und wenden sich nach Lust und Laune.

Im Herbst sind meistens schon von allen
Bäumen die Blätter restlos angefallen.
Aber manche Bäume wehren sich dagegen noch.
Na, sollen sie. Runter fallen die Blätter doch.

Ein Baum ist unzufrieden mit seinem Blätterkleide.
Sie steht am Teiche maulend rum, die Trauerweide.
Ganz in der Nähe stehen meistens hohe Päppeln,
die die Trauerweide oft und gern veräppeln.

Tief taucht sie ihre Zweige gern ins feuchte Naß.
Na, lasse doch. Vielleicht macht‘s ihr ja Spaß.
Wenn sich die Fischlein und die Enten necken,
dann können sie sich unter‘m Zweig verstecken.

Über hildegardlewi

... ist 1934 in Berlin geboren und sozusagen „Geprüfte Berlinerin“. Vorkriegsjahre, Kriegsjahre, Blockade, Nachkriegsjahre, die Zeit der Mauer und die Zeit nach ihrem Fall. Lange Berufsjahre, drei Kinder, drei Enkelkinder, die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen und schließlich die Wiedervereinigung, das sind viele ernste – und weniger ernste Geschichten. Manche Leute führen ein Tagebuch. Ihr Tagebuch sind Gedichte. Die ihr spontan aus dem Kopf über die Lippen purzeln und die sie dann schnell einfängt und aufschreibt. Nachdenkliche, sicher, die meisten aber sind zum Lachen. Wie sonst könnte man dies schrecklich schöne Leben aushalten? Viel Vergnügen ;D sagt ihr Sohn
Dieser Beitrag wurde unter Berlin, Gedichte, Humor, Kurzgeschichten, Lyrik, Prosa, Unterhaltung abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s