Geborgenheit

Draussen ist‘s längst dunkel;
inzwischen ist es Nacht.
Da hat man sich im Zimmer
die Lampe angemacht.

Und in der abendlichen Stille
sucht man ständig seine Brille.
Den Kaffee hab# ich schon entdeckt,
und ein Schinkenbrötchen schmeckt.

Und‘s Handy und auch’s Telefon
verkneifen sich ´ne Störung schon.
Zu später Stunde, sanft und leise
spielt die Musik ´ne traute Weise.

Doch irgendwann ist‘s nun mal Schluß,
weil der Mensch ja schlafen muß.
Da heißt‘s dann endlich „Gute Nacht“.
(Die Lampe wird jetzt ausgemacht.)

Über hildegardlewi

... ist 1934 in Berlin geboren und sozusagen „Geprüfte Berlinerin“. Vorkriegsjahre, Kriegsjahre, Blockade, Nachkriegsjahre, die Zeit der Mauer und die Zeit nach ihrem Fall. Lange Berufsjahre, drei Kinder, drei Enkelkinder, die Begegnungen mit vielen unterschiedlichen Menschen und schließlich die Wiedervereinigung, das sind viele ernste – und weniger ernste Geschichten. Manche Leute führen ein Tagebuch. Ihr Tagebuch sind Gedichte. Die ihr spontan aus dem Kopf über die Lippen purzeln und die sie dann schnell einfängt und aufschreibt. Nachdenkliche, sicher, die meisten aber sind zum Lachen. Wie sonst könnte man dies schrecklich schöne Leben aushalten? Viel Vergnügen ;D sagt ihr Sohn
Dieser Beitrag wurde unter Berlin, Gedichte, Humor, Lyrik, Prosa, Unterhaltung abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s